Senfkörner

Wer schon einmal auf ein Senfkorn gebissen hat, kann sich bestimmt daran erinnern, zunächst gar nichts gespürt oder geschmeckt zu haben. Dann wurde es aber hektisch, denn das Glas Wasser musste her, so brannte es plötzlich im Rachen.

Grund dafür sind die ätherischen Öle des Senfkorns, die erst mit Flüssigkeit reagieren und ihren gereizten an ihren Zubeißer abgeben. Und das dann in aller Schärfe.

 

Gesprochen wird dann meist auch vom Weißen Senf, der neben dem Schwarzen Senf die meistverwendete Senfart ist.

Diese Schärfe wird hauptsächlich genutzt, um den Senf herzustellen, den wir von der gemeinen Bratwurst kennen. Brauner Senf hingegen wird meist in der indischen Küche verwendet.


Was geht ab mit Senfkörnern?

 

Du kannst Senf für alle möglichen Gerichte verwenden, egal ob zum Braten oder zum Kochen. Allerdings musst Du aufpassen, dass Du nicht zu heiß kochst, denn unter zu großer Hitzeeinwirkung verliert Senf wieder an Schärfe.

Du kannst Senf auch zum Marinieren und Einlegen verwenden. Besonders beliebt ist der Weiße Senf für Fleisch- und Fischgerichte, egal, ob Du dabei ganze Körner verwendest oder sie in zerstoßener oder gemahlener Form als Senfpulver ins Gericht schüttest.

 

Allgemein bekannt ist der Senf natürlich in der Herstellung von Würzpasten. Senfkörner werden gemahlten und gemeinsam mit Essig, Zucker, Kurkuma (das dem Senf seine gelbgrüne Farbe gibt) und einigen anderen Gewürzen in heißem Wasser zu Senfpaste verarbeitet.

 

Zu welchen Gerichten passen Senfkörner?

 

Dem Einsatzgebiet von Senfkörnern sind kaum Grenzen gesetzt. Besonders beliebt sind sie jedoch

  • bei deftigen Fleischgerichten (z. B. Rouladen)
  • Dressings
  • süßsaure Gerichte wie eingelegte Gurken, Mixed Pickles, Tomaten, Zwiebeln, Kürbissen etc.
  • Hausmacher-Eintöpfen
  • Soßen und Marinaden